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KOMPASS geht in die Fläche - 18 neue Standorte nehmen an KOMPASS² teil (Download PDF)
Positive Ergebnisse der Abschlussevaluation (Download PDF)
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KOMPASS - KOMPetenz Aus Stärke und Selbstbewusstsein an oberbayerischen Realschulen
Die Stiftung Bildungspakt Bayern startete zum Schuljahr 2007/2008 in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und dem Stiftungspartner Sparda-Bank München eG das Modellprojekt „KOMPASS - KOMPetenz Aus Stärke und Selbstbewusstsein an oberbayerischen Realschulen“.
Die Würdigung der spezifischen Stärken eines Kindes durch die Lehrkraft kann in ihrer motivierenden Wirkung noch viel stärker genutzt werden. Beim Modellversuch KOMPASS sollen Lehrkräfte sowie Lernende einen neuen Zugang zur Verbesserung ihrer Leistungen finden, indem die Aufmerksamkeit des Lehrers mehr auf die Wertschätzung vorhandener Talente, vorhandenen Wissens und Könnens zielt und weniger auf die Korrektur von Fehlern gerichtet sein soll. Dadurch sollen den Schülerinnen und Schülern motivationale Brücken gebaut werden, die als Ansporn für die Leistungsverbesserung in defizitären Bereichen dienen, als Herausforderung begriffen und mutig angegangen werden.
KOMPASS hat die individuelle Förderung jeder einzelnen jungen Persönlichkeit zum Ziel. Angestrebt wird eine Lehr- und Lernkultur, die den Erfolg sucht.
Die dreizehn KOMPASS-Realschulen arbeiten in drei Arbeitsfeldern.
Arbeitsfeld 1: Lehrerfortbildung
• Projektmanagement • Teamentwicklung • Qualitätssicherung • Kennenlernen der Ergebnisse aktueller wissenschaftlicher Forschung • differenzierte Bausteine zur Schärfung der Diagnosefähigkeit und zur individuellen Förderung (Senkung der Wiederholerquote) • Stärkung des Beratungslehrersystems zur Unterstützung der Kollegen bei der Diagnose und Erarbeitung von Förderstrategien • Erstellung individueller Stärkenprofile • spezifische Programme zur Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund • geschlechterspezifische Förderung
Arbeitsfeld 2: Unterrichtsentwicklung
• Neue Modelle der Unterrichtsorganisation (z. B. Doppelstunden bzw. weitere MODUS21-Maßnahmen) • Jahrgangsübergreifende Lernstandsmessung und Lernberatung • Modelle zu selbsttätigem, selbstorganisiertem und selbstbestimmtem Lernen • Entwicklung einer stärkenorientierten Aufgabenkultur • Portfolioarbeit • Projektarbeit • Individuelle Förderung durch interaktive e-Learning-Module • Stärkenorientierte Berufsvorbereitung
Arbeitsfeld 3: „Plus“-Modelle
• musisch-ästhetisches Arbeitsfeld (Theater, Erlernen eines Instruments etc.) • sportliche Zusatzprogramme • soziale Dienste
Koordination
Dr. Susanne Mortensen Tel.: 089 2186-2083 Fax: 089 2186-2833
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